Petition gegen die Seilbahn

Seilbahn

Es gibt seit Jahr(zehnt)en Pläne dafür, eine Seilbahn vom Pörtschacher Landspitz zum Pyramidenkogel zu errichten – die Talstation dafür sollte mitten im Landschaftsschutzgebiet am Landspitz gebaut werden.

Nachdem das Projekt 2018 konkreter wurde, startete eine Online-Petition mit dem Ziel, das Seilbahnprojekt über den Wörthersee endgültig und auf direkt-demokratischem Weg zu verhindern. In Pörtschach ist das Projekt offensichtlich nicht Mehrheitsfähig und wir setzen uns ebenfalls aktiv gegen die Zerstörung dieses Naturjuwels ein.

Unten finden Sie eine Übersicht der bisherigen Entwicklungen sowie die Abschlussnachricht der Online-Petition:

Zeitliche Abfolge

  • Apr 2020

    2.300 Unterschriften

    Die Petition wird mit über 2.300 Unterschriften erfolgreich abgeschlossen. Die Kräfte werden fusioniert und zukünftig wird der Verein 9210.at die Situation rund um ein drohendes Seilbahnprojekt beobachten sowie gegebenenfalls dagegen auftreten.

  • Jän 2020

    Umfrage

    Der Verein 9210.at führt eine Umfrage zur Wohn- und Lebensqualität in Pörtschach durch. Obwohl es ruhig um die Seilbahn geworden ist, sprechen sich sehr viele Menschen eindeutig gegen ein Seilbahnprojekt aus.

  • Okt 2019

    Gesprächstermine

    Gesprächstermine und Übergabe der Petitionsunterlagen an Bürgermeisterin Silvia Häusl-Benz sowie Landesrat Sebastian Schuschnig, der zusagte, niemals ein solches Projekt gegen den Willen der Bevölkerung zu unterstützen.

  • Mai 2019

    Gesprächstermine

    Gesprächstermine mit Vertretern des Amts der Kärntner Landesregierung – Abteilung Strategische Landentwicklung und Abteilung für Umweltschutz.

  • Jän 2019

    Fortsetzung

    Fortsetzung der Petition, da man davon ausgeht, dass die Projektwerber weiter am Lobbying für die Seilbahn arbeiten werden. Die von Bürgermeisterin Silvia Häusl-Benz angekündigte Präsentation der Ergebnisse der Zukunftswerkstatt findet nicht statt.

  • Dez 2018

    Gemeinderat

    Der Gemeinderat beschließt die Durchführung einer Gemeindevolksbefragung (gem. §57 K-AGO) im Falle der Einreichung eines Seilbahnprojektes – im gesamtem Gemeindegebiet. Die beiden Gemeinderäte, deren gemeinsames privatwirtschaftliches Unternehmen hinter dem kritisierten Seilbahnprojekt steht und die sich auch beide im Vorstand des (öffentlich-rechtlichen) Pörtschacher Tourismusverbandes befinden, treten mit Ende der Sitzung von ihren Mandaten im Gemeinderat zurück.

  • Nov 2018

    Zukunftswerkstatt

    Die Zukunftswerkstatt „Pörtschach 2030“ findet an zwei Samstagen im November 2018 statt. Dazu lädt Bürgermeisterin Silvia Häusl-Benz per amtlicher Mitteilung durch die Gemeinde ein. Der eigentliche Veranstalter ist schließlich aber das privatwirtschaftliche Unternehmen, das hinter dem Seilbahnprojekt steht. Die anwesenden Bürgerinnen und Bürger sprechen sich klar gegen eine Seilbahn in Pörtschach aus.

  • Okt 2018

    Start der Petition

    Die Petition gegen die Seilbahn startet auf der Plattform openPetition. Das Ziel: das seit Jahren diskutierte Seilbahnprojekt über den Wörthersee endgültig und auf direkt-demokratischem Weg zu verhindern.

  • Sept 2018

    Neue Medienberichte

    Erneut wird in den Medien über das Seilbahnprojekt berichtet. Es wird angekündigt, dass bis Ende Jänner 2019 ein einreichfähiges Projekt vorliegen werde. Als Sprecher des privaten Unternehmens tritt nun der Geschäftsführer des (öffentlich-rechtlichen) Tourismusverbandes Region Wörthersee auf.

  • März 2017

    Vermeintliches Ende

    Das Seilbahnprojekt steht vermeintlich vor dem Aus. Die privatwirtschaftliche Projektentwicklungsgesellschaft, deren handelnde Personen größtenteils mit den Vorstandsmitgliedern des (öffentlich-rechtlichen) Pörtschacher Tourismusverbandes übereinstimmen, arbeiten jedoch weiter an der Realisierung.

  • Nov 2016

    Projektpräsentationen

    Eine Seilbahn soll vom Pörtschacher Landspitz zum Pyramidenkogel errichtet werden. Das Projekt taucht seit Jahr(zehnt)en immer wieder als ferne Vision auf, nun wird es jedoch konkretisiert: es wird zuerst der Landesregierung vorgestellt und anschließend auch der Pörtschacher Bevölkerung präsentiert. Das Projekt stößt bei der Präsentation auf breite Kritik bzw. sogar Ablehnung seitens vieler Pörtschacherinnen und Pörtschacher.