Anti-Corona-Nachbarschaftshilfe

Teil unserer Initiative „Pörtschach hilft!“

Das Ziel unserer Nachbarschaftshilfe ist es, dass den Menschen geholfen wird, die zur „Risikogruppe“ gehören oder die durch ihre gesundheitliche Situation nicht hinaus gehen können. Es sollen ihnen also dringende Einkäufe (Lebensmittel, Medikamente) und sonstige wichtige Erledigungen abgenommen werden. Oftmals gibt es keine Familie oder Angehörige, die diesen Personen helfen können – deshalb springen hier die Nachbarn und weitere helfende Hände ein. So müssen gefährdete Personen nicht selbst vor die Türe gehen und reduzieren damit das Risiko auf eine Ansteckung. Der Service ist kostenlos, nur die Einkäufe etc. müssen natürlich bezahlt werden.


Wie funktioniert die Nachbarschaftshilfe?

Wer gehört zur "Risikogruppe?

Um die Zahl der Neuinfektionen möglichst gering zu halten, gibt es tiefgreifende Einschränkungen hinsichtlich der sozialen Kontakte. Dies vor allem deshalb, weil das Virus für gewisse Personengruppen eine besonders große Gefahr darstellt: Menschen über 60 Jahre bzw. Menschen mit Vor-/Grunderkrankungen wie z.B. Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronischen Atemwegserkrankungen, Krebs (siehe AGES).

Für freiwillige Helferinnen & Helfer

Jene Personen die laut aktuellen Erkenntnissen ein geringeres Risiko einer schweren Erkrankung haben, also vor allem junge Erwachsene ohne Vorerkrankungen, und ein eigenes Fahrzeug sowie etwas freie Zeit haben, sind zur ehrenamtlichen Mithilfe eingeladen. Wir empfehlen folgende Vorgehensweisen um Hilfe anzubieten:

(1) Einfach das Unterstützungsangebot (siehe unten) ausdrucken, ausfüllen und dann in den Postkasten der Nachbarn werfen, die möglicherweise Hilfe benötigen könnten.

(2) Unter dem Anmeldeformular (siehe unten) als freiwillige Helferin bzw. Helfer melden, dann machen wir die Vermittlung zu Personen in Pörtschach, die Unterstützung benötigen.

(3) Wenn die Telefonnummern der Nachbarn bekannt sind, kann man sie natürlich auch direkt anrufen und Hilfe anbieten. Wir raten im Sinne der Empfehlungen der Regierung aber von direkten Besuchen ab.

Für Personen die Unterstützung suchen

Jene Personen die zur "Risikogruppe" gehören, können entweder auf die einlangenden Angebote antworten oder sich ebenfalls über das Anmeldeformular (siehe unten) melden. Wir versuchen dann geeignete Helferinnen bzw. Helfer zu finden. Der Service ist kostenlos, nur die Einkäufe etc. müssen natürlich bezahlt werden.

Vorschlag zum Ablauf

1. Kontaktaufnahme
Die zu unterstützende und die helfende Person nehmen telefonisch Kontakt zueinander auf, besprechen die zu erledigenden Dinge (Einkaufsliste etc.) und machen sich einen Zeitpunkt für die Unterstützungstätigkeit(en) aus.

2. Erledigungen
Die Helferin bzw. der Helfer erledigt die besprochenen Dinge. Bitte Hände davor gründlich waschen und auch weitere Hygieneempfehlungen beachten. Bei Einkäufen wird besonders darauf geachtet, dass die Lebensmittel etc. möglichst mit Einweghandschuhen angegriffen werden, intakte Verpackungen haben usw. Sackerl am besten nur am unteren Ende angreifen.

3. Zahlung
Falls Einkäufe erledigt wurden, wird der Gesamtbetrag vor der Rückfahrt an die unterstützte Person durchgesagt. Ideal ist eine Rückzahlung der ausgelegten Kosten per Überweisung.  Falls das nicht möglich ist, deponiert die unterstützte Person den ausgegebenen Betrag (möglichst genau) vorab an einem Ort außerhalb der Wohnung bzw. des Hauses. Auf Rückgeld sollte danach eher verzichtet werden.

4. Kontaktlose Lieferung
Die Helferin bzw. der Helfer legt die Lieferung möglichst mit einem Meter Abstand vor die Türe. Sackerl dabei weiterhin am besten nur am unteren Ende angreifen. Rechnung sollte ebenfalls beigelegt werden. Falls nicht anders möglich, wird das zuvor deponierte Geld (hier auch auf Hygiene achten) mitgenommen.

5. Übernahme
Erst wenn die Helferin bzw. der Helfer wieder gegangen ist, öffnet die unterstütze Person die Türe und holt die Lieferung – idealerweise ebenfalls mit Einweghandschuhen. Sackerl dann an den Henkeln nehmen, die bestenfalls noch nicht berührt wurden. Danach ist wichtig, dass die Person aktiv daran denkt, sich nach dem Berühren der Lieferung möglichst nicht selbst im Bereich des Gesichts zu berühren. Optimalerweise werden die Lebensmittel bzw. die Verpackungen anschließend äußerlich gereinigt. Danach jedenfalls gründlich die Hände mit Seife waschen und nach Möglichkeit desinfizieren.

Anmeldeformular

Ich will Hilfe anbietenIch benötige UnterstützungIch kenne jemanden der Hilfe benötigt

Anmerkungen

Mit dem Absenden des Formulars stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung (DSE) zu (siehe "Impressum" unten):
Zustimmung DSE

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Unterstützungsangebot – Download

Hier das Unterstüzungsangebot herunterladen:

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Zur Gesamtübersicht der Initiative „Pörtschach hilft!“:

Pörtschach hilft!